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VS-Code-Erweiterung für Markdown-Korrektur und Sprachausgabevscode_erweiterungentwicklertoolsproduktivitaetaiinhaltswerkzeugeselbst_gehostet

PulseMark

Eine VS-Code-Erweiterung, die das Korrekturlesen in einen hörbasierten Arbeitsablauf verwandelt — lass dir dein Markdown vorlesen, mit Wort-für-Wort-Hervorhebung, wahlweise über ElevenLabs oder einen vollständig selbst betriebenen Ollama-und-Orpheus-Aufbau im eigenen Heimlabor.

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#Das Problem

Eigene Texte zu korrigieren ist mühsam. Das Gehirn liest das, was es erwartet, und holprige Formulierungen rutschen unbemerkt durch. Die klassische Abhilfe — den Text laut zu hören — zwingt aus VS Code heraus: Inhalt in einen Browser-Tab mit Sprachausgabe kopieren, die Stelle im Dokument verlieren, den Editor verlassen.

PulseMark macht diesen Umweg überflüssig. Die gesamte Korrekturschleife bleibt dort, wo der Text entsteht — im Editor.

#Was es leistet

PulseMark öffnet eine eigene Vorschau neben dem Editor für jede .md-Datei und liest sie über einen einstellbaren Sprachdienst vor. Während der Wiedergabe hebt die Vorschau das gerade gesprochene Wort hervor und scrollt automatisch mit, damit der Text immer sichtbar bleibt — Zuhören, Mitlesen und Fehler aufspüren, ohne den Faden zu verlieren.

  • Wortgenaue Hervorhebung, sobald der Sprachdienst Zeitangaben liefert
  • Vorschau neben dem Editor, die sich beim Schreiben sofort aktualisiert
  • Suche, Pause, Tastenkürzel — alles innerhalb von VS Code
  • Einstellungen über die normale VS-Code-Oberfläche, ohne eigenes Fenster

#Für wen

  • Technische Redakteure und Dokumentationsteams, die lange Markdown-Texte mehrfach prüfen
  • Entwickler, die README-Dateien, RFC-Dokumente und Änderungslisten pflegen und schneller Korrektur lesen wollen
  • Teams mit Anspruch an Barrierefreiheit, für die Sprachausgabe Teil der täglichen Arbeit ist und nicht nachträglich aufgesetzt
  • Datenschutzsensible Umgebungen, in denen Entwürfe nicht an fremde Schnittstellen geschickt werden dürfen

#Heimlabor und lokale Modelle

PulseMark wurde von Beginn an für vollständig selbst betriebene Sprachausgabe entworfen — nicht nur für Cloud-Anbieter. Wer ein Heimlabor betreibt oder Entwürfe in der eigenen Infrastruktur halten muss, kann die Erweiterung an einen lokalen, OpenAI-kompatiblen Sprachserver anschließen und nie ein Byte nach außen schicken.

Das Repository enthält eine fertige Vorlage für die gängigste Einrichtung:

  • Ollama auf dem Host mit dem Modell legraphista/Orpheus für neuronale Sprachausgabe
  • Orpheus-FastAPI in einem Docker-Container, der http://127.0.0.1:8000/v1/audio/speech für die Erweiterung bereitstellt
  • Ein einziger Befehl docker compose up --build, um alles hochzufahren

Sobald der lokale Dienst läuft, spricht PulseMark mit ihm genauso wie mit ElevenLabs — gleiche Wiedergabe, gleiche Schaltflächen, gleicher Ablauf. Der Anbieterwechsel über die Werkzeugleiste braucht keinen Neustart. ElevenLabs für höchste Qualität, wenn Kosten und Verzögerung in Ordnung sind; das Heimlabor, wenn Datenschutz, Offlinebetrieb oder unbegrenzte Erzeugung wichtiger sind.

#Technische Entscheidungen

Die Erweiterung setzt auf die Webview-Schnittstelle von VS Code, die Tonausgabe läuft über die Web-Audio-Schnittstelle innerhalb der Webview statt über native Node-Bibliotheken. Das umgeht die plattformübergreifenden Einrichtungsprobleme, an denen die meisten klanglich tätigen Erweiterungen scheitern, und hält den Code klein genug, um ihn allein zu pflegen.

Der Ton wird in Teilstücken erzeugt und auf der Festplatte zwischengespeichert (~/.globalStorage/tts-cache/), so dass das erneute Vorlesen desselben Absatzes sofort und kostenlos passiert. API-Schlüssel liegen im SecretStorage von VS Code — nie in der settings.json — und der Veröffentlichungsablauf erzwingt das vor jedem Marketplace-Upload mit einer eigenen Prüfung.

Eine klar gezogene Trennlinie zwischen den Anbietern in tts.ts macht einen dritten Sprachdienst (ein anderer eigener Server, ein anderer Cloud-Anbieter) zu einer kleinen, übersichtlichen Änderung statt zu einem Umbau.

#Verteilung

PulseMark wird über den Visual Studio Marketplace ausgeliefert. Das Paketieren erledigt vsce, das Veröffentlichen läuft über einen GitHub-Actions-Ablauf, der die Versionsnummer automatisch hochzieht, ein Tag im Repository setzt und die .vsix-Datei hochlädt — kleine Verbesserungen lassen sich so ohne Aufwand ausliefern.

#Ergebnisse

  • Eine schnellere, fokussiertere Korrektur von Markdown-Texten direkt im Editor
  • Eine echte Wahl zwischen Cloud-Qualität und Heimlabor-Datenschutz, ohne Unterschied im täglichen Ablauf
  • Eine kleine, wartbare Erweiterung, die mit neuen Sprachdiensten und Bearbeitungsfunktionen mitwachsen kann, ohne neu geschrieben zu werden

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